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Nico – Chelsea Girl

Christa Päffgen lernte Nico Papatakis kennen, nannte sich danach Christa Nico, Nico Otzak und am Ende eben nur noch Nico. Das ehemalige Model lernte 1965 Andy Warhol kennen und dieser stellte sie The Velvet Underground vor. Noch im gleichen Jahr nahmen sie zusammen ein Album auf, auf dem Nico brillierte. Daraufhin veröffentlichte Nico 1967 ein Soloalbum, auf dem sie Coverversionen von Bob Dylan, Tim Hardin und Lou Reed sang. Sie nannte es Chelsea Girl und es bleibt bis heute eines der intensivsten und traurigsten Alben aller Zeiten. Ihre tiefe Stimme bestimmt die Szenerie, die Songs bekommen alle einen melancholischen Anstrich und werden somit komplett neu interpretiert. Ihre damals schwierige Lebenssituation spielt dabei eine große Rolle, allerhand Drogen, endlos viele Affären und einen Sohn, den sie nie sehen durfte.

Nico selbst ist vom Album überhaupt nicht begeistert gewesen, sie wollte ein Schlagzeug und mehr Gitarren und sie gaben ihr Geigen und Flöten. So bekam das Album aber diesen eigenartigen Charme, wofür wir es lieben.

>> the fairest of the seasons
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