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The Last Dinosaur

Das Leben schreibt die echten Geschichten. Kein Regisseur und kein Autor könnte sich die Geschichte von Jamie Cameron ausdenken. Mit 16 Jahren lernte er James Macdonald auf der Musikschule kennen. Mit ihm nahm er 2004, unter dem Namen WHEN I WAS A LITTLE GIRL‘ das Album mit dem großartigen Titel ‚Good Morning Sunshine … and Goodnight‘ auf. Ein Jahr später waren die beiden Freunde in einem Autounfall involviert. Leider verstarb sein Freund James an den Folgen des Crashs und Jamie stand unter Schock.

Jamie sah sein Leben auf den Kopf gestellt, denn so etwas kannte er nicht. „I’d had a pretty idyllic life until then, nothing particularly bad had happened,“ sagt Jamie. „That was a difficult experience to comprehend. Despite how harrowing it was, I thought came out of it relatively mentally unscathed, although in hindsight that’s a trick you tell yourself.“

Dazu kam noch, dass sich seine Eltern scheiden ließen und er sich von seiner Freundin trennte. Jetzt tat Jamie alles, um sich abzulenken, er ging mit Luke Hayden ins Studio, gründete die Band THE LAST DINOSAUR. Kurz darauf erschien ihr Debütalbum ‚Hooray! For Happiness. Wir haben selten ein so sensibles Album gehört. Die Stimme von Jamie wirkt sehr zerbrechlich. Danach verfiel er in eine Depression.

2009 begann er mit der Arbeit am neuen Album ‚The Nothing‘. 7 Jahre später hält Jamie die Platte in der Hand und ihm fällt auf, er hat sich selbst therapiert. Er ist fertig mit Scheidungen, hat sich mit dem Tod auseinandergesetzt und hat auch keine Angst mehr davor. Die Platte, die er in den Händen hält ist positiv, sie handelt vom Leben. Jamie sieht wieder Licht, ist dankbar und schenkt uns dafür unglaubliche Melodien verpackt mit ganz viel Emotionen. Es ist Gefühlvoll und zerbrechlich, wie Jamie’s Leben.

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